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ESO wird 50 und Nora kämpft mit Poster!

April 23rd, 2012

Am 5. Oktober 1962 wurde die ESO von den Mitgliedsstaaten Belgien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Schweden gegründet. Dementsprechend wird die ESO dieses Jahr im Oktober 50 Jahre alt!!! Und natürlich muss das gefeiert werden. Wir haben eine Menge Veranstaltungen in den nächsten Monaten und viele wichtige Leute werden eingeladen. Einer der größten findet im August statt und ist eine Konferenz zu Ehren der ESO. Mit vielen verschiedenen Themen und vielen großen Namen. Da die Konferenz von der ESO organisiert wird befinde ich mich im Localen Organisation Committee (LOC). Bei sowas kann ich einfach nicht nein sagen ich liebe solche Sachen. Leider ist damit nicht nur Arbeit sondern auch Frust verbunden. Das fing schon beim Poster an. Irgendwann letzte Woche schickte uns der Hauptleiter des Organisationsteams (und auch gleichzeitig unser aller Boss) einen ‘Entwurf’ für das Poster. Wir sollten unsere Meinung dazu sagen. Hmm oder zumindest dachte ich das sei der Grund warum er es uns schickt. Auf jeden Fall bin ich gleich drauf eingestiegen. Ich hab nun mal klare Vorstellungen bei solchen Dingen und das Poster gefiel mir nicht. Erinnerte mich eher an eine Trauerveranstalung als an eine Jubiläumsfeier… Das Foto war zu dunkel und warum in aller Welt Gelb??? Die ESO – Farben sind Blau und Weiß!!! Nachdem meine Benastaltungen alle auf taube Ohren getroffen sind hab ich mich kurzer Hand an den Computer gesetzt und das Poster zu meinen Vorstellungen verändert. (siehe Bild, links: das Original, rechts: mein Entwurf)


Ich wollte es eigentlich nur für mich machen weil ich so frustriert war das ich nichts ändern durfte, doch dann hat mir mein Entwurf doch gut gefallen und ich hab es an Eric geschickt. … 20 Sekunden zu spät! Er hatte gerade das OK an die anderen gegeben und wenn man im Outreach department mal was in den Gang setzt dann kann man das nicht mehr ändern. Die sind steifer als jeder deutsche Behörde! Dabei fand Eric meinen Entwurf gut! Er hätte es gerne nochmal geändert aber es war zu spät :-( hätte ich nur nicht so lange überlegt ob ich es ihm schicken sollte!

Andere News: Ich hab mein zweites Erstautorpaper veröffentlicht. Der Refereeprozess war Rekord! Zwischen Einreichung des Papers und der Zulassung zur Veröffenltichung lagen nur 8 Tage! Dieser Prozess dauert normalerweise bis zu 6 Monaten!!! Außerdem hab ich einen Artikel im Messenger schreiben dürfen. Das ist unser Magazin an der ESO das die Aktivitäten am Institut nach außen tragen soll. Sieht echt toll aus so auf Hochglanzpapoer gedruckt. Ich fand es auch eine große Ehre für den Messenger schreiben zu dürfen! Mein drittes Paper ist auch auf dem Weg. Wir haben bereits den Refereereport bekommen und arbeiten daran es schnell zu ervöffenlitchen. Uuuuund ich wurde gefragt ob ich im Deutschen Museum als Tour Guide für die Astronomie arbeiten möchte :-) sooo coool!!!

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Schon gehört?

März 26th, 2012

… mein Betreuer geht nach Hawaii!!!!

AURA SELECTS KISSLER-PATIG AS NEW GEMINI OBSERVATORY DIRECTOR

Dr. William Smith, President of the Association of Universities for Research in Astronomy Inc. (AURA), announced today the selection of Dr. Markus Kissler-Patig as the new Director of the Gemini Observatory.
Patig has served as the Project Scientist for the European Southern Observatory Extremely Large Telescope project … Mehr

fig1

Er wird Direktor des Gemini Teleskops. Eins der schönsten Teleskope die es gibt meiner Meinung nach:

Und es steht auf Hawaii!!! Ich war damals auch drin. Das heißt ich kann auch wieder nach Hawaii gehen. Ich finds total cool und ich freu mich auch riesig für ihn. Ich habe keine Zweifel daran das er auch am anderen Ende der Welt ein super Betreuer sein wird!

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Ohne Worte :)

März 25th, 2012

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Powers of Ten – revival!!!!!

März 12th, 2012

Oh wie lange hab ich darauf gewartet das mal jemand die ‘Powers of Ten’ (das Filmchen über die Größenordnungen das ich auf meinem Blog schon mal gepostet hatte) aufpeppt. Diese kleine interaktive Simulation ist einfach der Wahnsinn und ich könnte stundenlang dami rumspielen!!! Undbedingt ausprobieren.

Screen Shot 2012-03-12 at 4.21.42 PM

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Sydney … von seiner schönsten Seite!

März 11th, 2012

Hach wie schöööön! Ich hatte ein wunderschönes Wochenende in Sydney! Die letzten Wochen in Brisbane bin ich irgendwie immer depressiver geworden. Weil es hier so schwierig war Anschluss zu finden und ich mich am Ende dann einfach nur noch verkrochen habe weil ich einfach keinen Bock mehr auf diesen College Kindergarten hatte. Aber dann fällte ich eine meiner besten Entscheidungen ever und buchte einen Flug nach Sydney übers Wochenende. Jeder hier sagte mir wie toll diese Stadt ist und da ich hier an den Wochenenden eh nichts zu tun hatte war das die perfekte Idee. Leider auch nicht billig :(

Am Freitag morgen bin ich dann also mit meinem Rucksack auf dem Rücken zum Flughafen gewuselt und bin direkt durch die Sicherheitskontrolle ans Gate. Das ist das tolle wenn man nichts aufzugeben hat. Ich war ehrlich gesagt ein bisschen besorgt, denn es hatte keine Sau meinen Boardingpass gecheckt und dann stand ich vor dem Gate und dachte nur … hmm und wenn jetzt was nicht geht dann hast du die A-Karte. Aber es lief alles glatt und ich glaub ich hatte eine meiner unkomplziertesten Flugreisen seid langem. In Sydney angekommen machte ich von dem kostenlosen Flughafenabholdienst meines Hostels gebrauch. Das war dann aber auch schon das Highlight des Hostels. In einer eher nicht so schönen und fast als Rotlichviertel bekannten Gegend von Sydney reihen sich die Backpacker Hostels eins an das andere. Meins war ein recht heruntergekommenes altes Haus direkt in der Hauptstraße dieser Partymeile und das Zimmer mit 9 anderen Bewohnern hat gestunken und sah aus als sei eine Bombe eingeschlagen. Naja aber so sind Hostels einfach und so lange man es nur zum schlafen nutzen muss ist auch alles in ordnung. Ich hab eigentlich nur mein Zeugs aufs Bett geschmissen und bin gleich wieder losgezogen, denn ich hatte mich mit Christian, einem Freund von Ludi in der Stadt verabredet. Ohne es speziel geplant zu haben bin ich wirklich – direkt vom Flughaven, ins Hostel und gleich wieder los – pünktlich (!) an unserem Treffpunkt angekommen. Christian arbeitet und wohnt seid letzem Jahr in Sydney und ist Concierge im teuersten Hotel in Brisbane – dem Park Hyatt – das erst vor einem Monat oder so wieder neu eröffnet hat. D.h. er kennt Sydney sehr sehr gut und konnte mir alles zeigen.

So sind wir als erstes durch die Innenstadt gezogen und haben uns die Sehenswürdigkeiten angeschaut. Es hat auch einfach so gut getan mal wieder mit jemanden total unbeschwert zu reden. Dann ging es durch die Botanischen Gärten, wo wir hunderste von Golden Orb Weavers bestaunt haben (die große Spinne auf dem Foto mit den gelb-schwarzen Beinen). So lange die dort in den Netzen sietzen hab ich auch kein Problem mit ihnen. Es sind ja schöne Spinnen, aber nachdem wir dann so viele gesehen haben wurde es mir irgendwann so unheimlich das ich bei jedem Schatten einen Satz zur Seite machte. Außerdem waren die Flughunde unglaublich aktiv. Zu Scharen saßen sie in den Bäumen und haben alles andere getan als geschlafen. Da wurde gezänkt und geschriehen, sich gekratzt oder gesäubert und ab und zu sind sie sogar durch die Gegend geflogen wenn sie gerade von ihrem Platz vertrieben wurden. Das war echt witzig. Hab noch nie so viele Flughunde so nah gesehen. Und groß sind die! Dann kamen wir natürlich auch zur Oper, das wohl häufigste Motiv auf meinen Fotos. Das ist aber auch ein beeindruckendes Gebäude! Und je nachdem wie die Sonne steht und von wo man Fotografiert sieht es immer anders aus! Zum Mittag haben wir uns dann in ein – ja ich weiß! – bayrisches Restaurant/Biergarten gesetzt weil ich soooooooo Bock auf ein Bier hatte das man auch trinken kann. Ich kann euch garnicht sagen wie gut dieses Löwenbräu nach drei Wochen Entzug gemschekt hat. Und da wir schonmal dort waren gab es gleich noch ein paar Nürnber Würstchen hinterher. Dana haben wir uns mit Freunden von Christian und seiner Freundin Kathy in der Opera Bar getroffen. Eine Bar direkt neben der Oper mit einem fantstischen Blick und toller Atmosphäre. Dort haben wir zwei Flaschen Wein vernichtet und sind dann weiter zum Taste-Festival. Das war eine Art Nobel-Tollwood wo man sich durch leckeres Essen fressen konnte das leider, wie so ziehmlich alles in Australien, sehr teuer war. War echt ein toller Abend und als ich dann irgendwann in meinem lauten, stickigem und stinkenden Hostelzimmer lag und ich merkte das es drehte, hab ich auch realisiert wie viel wir an dem Abend getrunken haben :D

So: Fotos zwischendurch sonst wird es zu trocken:


Am nächsten Tag hab ich die Fähre nach Manly genommen, einem Vorort von Brisbane. Dort wohnen Kathy und Christian und nach einem superleckerem Frühstück in einem Cafe am Strand haben wir eigentlich den gesamten Tag am Strand verbacht. Suuperschön! Ich war sogar wieder surfen! Chistian hat ein eigenes Board und war auch fast die ganze Zeit damit in den Wellen unterwegs aber ich konnte mich auch mal versuchen. Hatte noch nie so ein kleines Board. In Hawaii war ich immer nur mit einem Longboard unterwegs, was viel stabiler ist und besser für Anfänger. Aaaaaber ich hab es geschafft mit dem kleinen Board einmal aufzustehen. Leider war ich schon nach den ersten 10 minuten total fertig. Auch wenn ich nicht wirklich paddeln musste, weil Chistian das Board festgehalten hat, es ist einfach verdammt anstrengend ständig durch die Wellen zu tauchen und dann versuchen zu balancieren und umzufallen … usw. Ein verdammt harter Sport. Den Rest des Tages waren wir einfach nur faul, lagen am Strand (also hauptsächlich Kathy und ich … Christian war eigentlich ständig auf Achse), haben lecker Mittag gegessen und abends den 10-14 jährigen Kids beim surfen zugeschaut. Total verrückt! Dann ließen wir den Abend noch in einem super lässigem Restaurant am Wasser mit Trüffel-Spargel Pizza und Shiraz ausklingen…ah ja das Leben ist schön. Das hab ich mal wieder sooooo gebraucht. Es war einfach perfekt. Das lustige war ja auch das Philipp zur gleichen Zeit in Sydney war, deswegen hab ich mich dann auf dem Heimweg noch mit ihm und seinem Kumpel auf ein spätes Bierchen an der Oper getroffen.

Der Sonntag war dann relativ ruhig. Christian musste wieder Arbeiten und ich hab meinen Rucksack bei ihm im Hotel gelassen und bin nochmal durch die Rocks gezogen. Das ist die Gegend um das Hotel herum und erinnert eigentlich eher an ein Städchen irgendwo in Europa als an eine Metropole. Es war Markt und es gab Straßenmusiker und Artisten. Da konnte ich den Tag super rumbringen. Und dann war das Wochenende auch schon wieder rum. Mit dem Zug ging es zurück zum Flughafen und 5h später war ich wieder in meinem Zimmer in Brisbane. Jetzt sitz ich hier und freu mich sogar über den Sonnenbrand den ich mir am Samstag zugezogen hab und den Muselkater vom Surfen! Ich hatte so ein Glück mit dem Wetter, denn es hatte die ganzen Wochen voher nur geschüttet und ich hatte auch Glück das ich so liebe Menschen in Sydney hatte. Das lässt jede Stadt toll aussehen. Aber Sydney ist auf jeden Fall eine Reise wert. Wunderschön, modern, vielfältig und hat mich viel an San Francisco erinnert. Da könne ich es auch eine Weile aushalten.

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Moreton Island – Eat more Sand!

März 3rd, 2012

Heute war ich auf Moreton Island unterwegs. Eine der größten Sandinseln der Welt. Mit dem Jeep und acht weiteren Passagieren ging es heute 6.30 in Brisbane richtung Fähre. Die mitreisenden waren eine Deutsch-Australische dreiergruppe mit einer älteren Lady und eine Gruppe Sprachstudenten im Alter zwischen 18-20 aus Japan und Frankreicht. Mit denen hab ich mich auf Anhieb super verstanden und wir verbrachen die gesamte Tour zusammen. Der Jeep war hinten umgebaut sodass 8 Personen parallel zur Fahrtrichtung sitzen konnten. Das war die unbequemste Position in der man auf solchen Pisten in einem Jeep nur sitzen konnte. Wir wurden durchgeschüttelt wie ein Milchshake.

Die Insel war wahnsinn! Alles sand, aber trotzdem stark bewachsen. Und im Zentrum gibt es eine eigene kleine Wüste. Dort sind wir Sandboarden gefahren. Also wie snowboarden nur einfach so eine große Sanddüne runter. Soo coool!. Wir mussten uns Kopf voran auf das Brett legen und dann die vordere Hälfte hochhalten sonst… ja sonst isst man eine Menge Sand und das ist uns allen am Anfang passiert. Ich hatte Sand im gesamten Gesicht, Augen, Mund (weil den hatte man ja offen zum schreien), Nase, Ohren …

Nachdem wir alle Sandpaniert, verschwitzt und (in meinem Fall auch) verbrannt von der Sonne. Sing es zur blauen Lagune, einem Süßwassersee auf der Insel wo wir uns den Sand aus den Poren spülen konnten wärend unser Guide das Mittagessen vorbereitete. Danach ging es weiter zum Leuchtturm und am Strand entlang in einem Affenzahn. Nochmal kurz ins Meer gesprungen und dann mussten wir auch schon wieder die Fähre nach Hause erwischen, da die nur einmal am Tag fährt. Es war ein unglaublich schöner und anstrengender Tag und ich hatte viel Spaß mit den Studenten. Ich hab das gefühl wenn du selbst Fremder in dem Land bist bist du viel offener … obwohl das auch nicht so stimmt weil ich hab auch schon gegenteilige Erfahrungen hier gemacht mit Deutschen. Muss wohl wirklich daran gelegen haben das die Menschen einfach nett waren. Hier kommen jetzt Bilder. Ich bin total KO und werde jetzt schlaaaaafen! Gute Nacht!


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College-life

März 3rd, 2012

So! Nun ist es offiziell. ICH BIN ALT. Ich bin fast 10 Jahre älter als die Kids hier in Cromwell college und ich glaube auch echt das da Welten zwischen uns liegen. Die letzte Woche war echt anstrengend. Wir hatten am Dienstag ein großes Dinner, das ‘Commencement Dinner’ von Cromwell, wo ich als Gast eingeladen war und jeder sich schick gemacht hat. Was für ein Zirkus. Da saß der Direktor des Colleges und seine Frau und andere wichtige Leute am hohen Tisch und alle Studenten drumherum. Da wurde alles mögliche am College gelobpriesen und die neuen Erstsemestler in die Gemeinde aufgenommen und es wurde die Hymne des Colleges gesungen zu den Noten der “Ode and die Freude. Alles endete immer wieder mit der Aussage da Cromwell College das beste in der Welt ist und alle eng zusammenhalten sollen.

Zuerst fand ich die College Idee klasse! Wenn ich da an unsere Unis denke wie annonym dort alles und man sich um alles selbst kümmern muss, da beneidet man diese eigeschworene Gemeinde schon ein bisschen. Dann hab ich länger drüber nachgedacht und die Leute kennengelernt die hier residieren. Dreimal am Tag wird Essen zubereitet. Für Mittags außerhalb gibt es Lunchboxen. Einmal im Monat werden die Zimmer gereinigt und die Betten neu bezogen. Die Gemeinschaftsräume und Gemeinschaftsbäder sowieso. Denen wird echt alles hinterhergetragen und obendrein (zumindest an Cromwell College) eine Hirnwäsche verpasst, dass sie jetzt zu dieser Gemeinde gehören und alle anderen Colleges schlecht sind. Das fördert natürlich den Gemeindesinn und würde auch, wenn man nicht jeden Abend mit Party beschäftigt wäre, einem viel Zeit schaffen um sich auf die Uni zu konzentrieren. Aber werden sie wirklich unabhängig? Selbständig und reifer? Nein! Nich im geringsten. Ich hab am Anfang gedacht, dass es der große Altersunterschied ist warum ich mich jedes Mal wenn ich was mit ihnen zu tun hab so unglaulblich fehl am Platz fühle. Auch wenn mich die meisten hier für 18 halten :-D , aber ich habe festgestellt das ich auch ohne Probleme unglaublich viel Spaß mit 18-20 Jährigen haben kann (siehe nächster Eintrag) Es ist also nicht das Alter. Es ist die Einstellung und vor allem die Einstellung zu Fremden. Ich sage nicht das alle so sind. Es gibt auch nette Leute hier, aber die kommen leider nicht im Einzelpaket sondern nur zusammen mit den anderen Idioten. Also hab ich hier nicht so richtig Spaß an dem College. Am Freitag hatten wir ‘The biggest Party of the Year’ – die Bunker Party. Das ist eine Kostümparty die auf dem Parkplatz bzw im Bunker des Colleges stattfindet. So richtig mit Security und Alkoholverkauf und allem. Ich versteh garnicht wie die sich mit diesem schrecklichen Bier oder diesen Alkopos so betrinken könnnen… ich hätte mich auch gerne betrunken um das alles zu ertragen, aber da war einfach nicht drin. Nach drei Stunden bin ich dann wieder gegangen und war um eine Erfahrung reicher: Ich bin nicht mehr 18 und ich möchte es ehrlichgesagt auch nicht mehr sein!

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Koalas, Spinnen und Kängurus

Februar 26th, 2012

So, jetzt ist schon wieder eine Woche rum (das heißt 1/4 meines Aufenthalts!!!!) und ich bin euch glaub ich ein paar Fotos schuldig. Ich hab die Woche Brisbane ein bisschen besser kennengelernt und auch seine Umgebung. Die Stadt ist an einen sich schlängelnden Fluss gebaut und die Stadtteile mehr oder weniger durch die Kurven des Flusses von einander getrennt. Als öffentliches Verkehrsmittel geht eine Fähre auf dem Fluss von Ufer zu Ufer. Ist wirklich schön in der Abenddämmerung die Fähre in die Stadt zu nehmen und Hochhäuser vor sich auftürmen zu sehen. Da ich auf dem Campus wohne ist die Fähre mein bevorzugtes Fortbewegungsmittel richtung Stadt.

Am Samstag bin ich durch die relative kleine Innenstadt Brisbanes geschlendert und hab den beeindruckenden Botanischen Garten bewundert. Unmengen an Wasservögeln tummelten sich auf der Wiese und der Ibis (dieser weiße Kollege mit dem Krummen Schnabel) ist dort wie die Stadttaube… überall zu sehen. Außerdem hab ich in einem Baum, inmitten eines riesigen goldenen (!) Netzes meinen ersten Golden-Orb Weaver gesehen. Diese Spinnen sehen unglaublich toll aus, sind aber auch relativ groß. Die ausgewachsenen können größer als eine Männerhand werden. So lange sie dort in diesem Netz saß fand ich sie auch faszinierend… aber würde ich ihr irgendwo im Haus begegnen… brrr. Ich hab festgestellt, dass ich mit Spinnen nur ein Problem hab wenn sie laufen, oder wenn sie sich in meinem Zimmer aufhalten. Sonst stören sie mich nicht. Dann hab ich natürlich tausende Bilder von all den Tieren geschossen, die ich noch nie in freier Wildbahn gesehen hab. Ihr seht es ja auf den Bildern. Am Nachmittag hab ich mich mit Holger und Pavel (ein Professor aus Bonn, der zu Besuch war) und Holgers Familie auf einen Kaffee getroffen. Da das Wetter eh schlecht war ging es danach mit Pavel noch ins Kino.

Heute war ich im Lone Pine Koala Sanctuary. Die Hinfahrt stellte sich als ein bisschen schwieriger heraus als gedacht, da der blöde Bus am Sonntag nur einmal die Stunde fährt und ich es geschafft habe den Ersten aufgrund meiner Orientierungsschwäche zu verpassen. Ich hab also über 2h gebraucht um zu diesem kleinen Tierpark westlich von Brisbane zu gelangen. Im Bus saß ich auch gleich neben zwei deutschen Backpackerinnen. Das war sehr parktisch, da wir den Rest des Tages zusammen verbrachten. Sowas macht so viel mehr spaß zusammen. Wir haben die Raubvogelshow gesehen (der weiße Seeadler auf dem Fotos war sooo beeindruckend! Ihr hättet den fliegen sehen sollen!), Kängurus und Koalas gestreichelt, Schäferhunde bei der Arbeit zugesehen, ein Schnabeltier bewundert, verzweifelt Wombats in ihren Hölen gesucht (da ist nur ein Bild von einem sehr sehr faulen Wombat), dem Tasmanischen Teufel bei der Fütterung zugesehen und selbst inmitten eines riesigen Schwarms kunterbunter Loris gestanden. Die Lorifütterung hat mir am besten gefallen. Wir haben runde Platten mit Futter bekommen und die klenen lauten Vögel sind wie die Bekloppten auf das Futter los und überall um dich herum hat es geflattert. Einer saß sogar auf meinem Kopf und man konnte die Schale in der Hand halten und sie betrachten wärend sie gegessen haben. Toll!

Hier gibts jetzt Bilder, wie gesagt hauptsächlich Tiere, aber tolle Tiere ;-)


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Brisbane – erste Eindrücke

Februar 21st, 2012

Ich hab es endlich geschafft! Ich bin in Australien. Ich kann es noch garnicht so richtig fassen. Dieser Flug fühlte sich an als würde er nie enden. Meine Reise hat von Haustür zu Hoteltür 29.5 h gedauert und ich hab 10h davon mich durch die 1. und 2. Staffel Glee geäugt, weitere 10h verbrachte ich damit am Gate zu warten, oder kilometerlange wege auf dem Flughaven in Dubai zurückzulegen oder aus dem flugzeug auszusteigen einen Kreis zu gehen und wieder einzusteigen (das haben sie nämlich in Singapur mit uns gemacht…jeder durfte aus dem Flugzeug raus und musste durch die Sicherheitskontrolle gehen die neben dem Ausgang aufgebaut war um wieder ins gleiche Flugzeug einzusteigen… lächerlich!). Wenn ich die verbleibenden 10h wenigstens geschlafen hätte…

Also wie schon erwähnt mein Flug ging über Dubai (sieht unglaublich aus von oben da muss ich nochmal hin!) und Singapur (hab jedes mal das gleiche Theater mit Singapur ich versuche mich immer krampfhaft daran zu erinnern in welchem Land das liegt, bis mir wieder einfällt das es ein eigenes ist) nach Brisbane. Die Fluggesellschaft war wirklich genial. Ich hatte vorher schon viel über Emirates gehört, aber die sind was den Service angeht wirklich nochmal einen Zacken besser als Lufthansa. Trotzdem wenn ich wählen könnte… ich würde mich mit Lufthansa immer noch sicherer fühlen. Aber die Programmauswahl in dem Flieger war der Wahnsinn… ich hab nicht ansatzweise alles gucken können was ich wollte.

In Brisbane angekommen war es um 1 in der Nacht und ich hätte nicht mehr in mein Zimmer hier einchecken können. Das wusste ich aber schon vorher und hatte mir ein Hotel in der Nähe des Flughafens gebucht. Das hatte ein sehr witziges system. Man konnte mitten in der Nacht ohne jegliche Hilfe an einem computer einchecken, wo man seinen schlüssen bekam und ich ins Zimmer verziehen konnte. Das war echt praktisch. Allerdings hat das Hotel am morgen wieder pluspunkte eingebüßt weil sie 9 $ für Nescafe, Toast und Marmelade verlangt haben…

Aber jetzt kommt das coolste. Mein eigentliches Zimmer! Ich hab ja glücklicherweise ein Zimmer in einem der Colleges auf dem Campus bekommen. Das College heißt Cromwell College und liegt auf einem Hügel es Campus wunderschön im Grünen und 10 minuten zu Fuß von meinem Arbeitsplatz weg. Und das Zimmer ist toll. Hier fehlt mir nichts! Ich hab einen Fernseher, Internet, Kühlschrank, Klimaanlage, jede Menge Platz in den Schränken und mein eigenes Bad. Und schön ein gerichtet ist es auch. Und das beste ist: Drei Mahlzeiten am Tag sind inclusive! Und auch fürs Mittagessen kann man sich lunchboxen machen. Dafür war es echt preiswert! Ich bin happy. Heute bin ich abends noch ein bisschen über den Campus geschlendert und traute meinen Augen kaum als die vermeintlichen Krähen in der Luft sich als riesige Fledermäuse herausstellten… so große Viecher hab ich echt noch nie gesehen. Cool und ein bisschen gespenstisch. Außerdem wimmelt es hier von sehr lauten und sehr bunten Papageien. :-) Soooo toll. Ich muss mir ein Bestimmungsbuch besorgen. Ich hab schon ein paar Bilder gemacht von dem Zimmer und von der Abendstunde aber ich werd sie hochladen wenn ich ein paar mehr hab.

Liebe Grüße aus Brisbane (hier hat es 30 °C)

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Nimbus

Februar 2nd, 2012

Längere Schreibpause. Das liegt vor allem auch daran, dass ich angefangen hab Tagebuch zu schreiben. Es gibt einfach ein paar Dinge die zu persönlich für einen Blog sind, die aber irgendwie raus müssen. Mit handschriftlichen Dingen bin ich nicht so bewandert. Aus diesem Grund hab ich mir eine süße kleine Tagebuchsoftware installiert und tippe jetzt fast täglich meine Gedanken in das Büchlein. Das tollste ist, dass man nicht auf Rechschreibung oder Grammatik achten muss…

Neuigkeiten gibt es allerdings und die sind erfreulich. Ich habe einen neuen Laptop! Ein wunderschönes 13″ MacBook Pro mit viel Bums und Lion. *HAPPY* Ich hab Nimbus (so heißt er) mit gemischten Gefühlen gekauft. Auf der einen Seite war ich total aufgeregt ein neues Spielzeug zu haben und ihn mal wieder von Anfang an alleine einzurichten. Auf der anderen Seite geht das natürlich ordendlich ins Geld und mein armer kleiner Quentin hat jetzt ausgedient. Er hat mir 4 Jahre lang treue Dienste geleistet und ich hatte nie irgendein Problem mit ihm. Er ist mir schon nach Hawaii und andere ferne Orte gefolgt. Nur hat er jetzt am Ende den Geist aufgegeben sowohl von der Harware Seite als auch von der Sofware… irgendwie sterben alle meine Laptops an Touchpadkrankheiten. Ich kann es mir auf jeden Fall nicht leisten das mein Laptop in Australien abkackt. Deswegen hab ich mich entschieden einen neuen zu besorgen bevor Quentin engültig tot geht. Naja. Ich werd nie die Zeit vergessen in der ich WoW auf Quentin gespielt habe. Auf zwei Bücher gebettet und das Fenster auf damit der gekühlt wird :-D andernfalls hätte ich das Spiel nur als Slideshow wahrnehmen können. RIP Quentin! Mal sehen ob Nimbus in deine Fußstapfen treten kann!

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